Tipps zum Smoken mit dem Gasgrill

Über BBQ Saucen
6. Juli 2018

Tipps zum Smoken mit dem Gasgrill

Sommerzeit ist Grillzeit. Doch auch wenn Grillen noch voll im Trend liegt, längst sind dank Gasgrill Smoken und Räuchern angesagt. Selbstverständlich ist es Geschmackssache, ob auf dem Gasgrill gegrillt, geräuchert oder gesmoked wird. Dennoch sollte das Geschmackserlebnis bei allen drei Grillarten nicht unterschätzt werden, da es jeweils anders ausfällt.

Grillen, räuchern oder smoken – kurz erklärt

Beim Grillen mit einem Gasgrill wird generell kein Rauch mehr erzeugt. Erhitzt wird das Grillgut durch die entstandene Hitze, dabei sollte die Temperatur für ein ideales Grillergebnis stets hoch und konstant sein. Es wird zwischen direktem und indirektem Grillen unterschieden. Beim indirekten Grillen wird das Grillgut unter einem Deckel gegart, außerhalb der Hitzequelle. Da es die schonendste Art ist, kann das Garen durchaus mal fünf Stunden und länger betragen. Direktes Grillen ist herkömmliches Grillen. Das Grillgut liegt direkt auf der Hitzequelle und muss alle paar Minuten gedreht werden, damit nichts anbrennt. Das Grillgut kann somit in fünf Minuten durch sein.

Räuchern zählt zum haltbar machen von Lebensmitteln. Mit einem Gasgrill können Fisch und Fleisch von warmem Glimmrauch geräuchert werden. Der Glimmrauch entsteht beim Verbrennen von Holzpellets. Genau der entstehende Rauch macht den Geschmack und Duft aus. Das Rauchgut liegt neben der Hitzequelle, die maximal 100 Grad beträgt.

Smoken ist nicht Räuchern, auch wenn der Vorgang identisch mit dem des Räucherns ist. Smoken ist schonender für das Grillgut und daher kann es durchaus eine bis fünf Stunden dauern, bis das Fleisch gar ist. Auch die Temperaturen sind höher als beim Räuchern. Sie beträgt zwischen 100 und 140 Grad.

Aufwendig, aber ungemein lecker

Im Gasgrill Test steht fest: Smoken, das neue Grillen, ist zwar eine sehr aufwendige und langwierige Angelegenheit, aber das Ergebnis kann sich schmecken lassen. Gesmoked werden kann alles, was beliebt. Egal, ob Fleisch, Rippchen, Gemüse, Fisch oder Braten, alles gelingt und erzeugt eine Geschmacksexplosion im Mund. Rippchen und Fleischstückchen wie Steaks brauchen in etwa drei Stunden bis sie durch sind, Braten sogar bis zu acht Stunden. Fisch dagegen benötigt nur knappe zwei Stunden, aber dafür zerfällt das Fleisch dann quasi von selber, so zart ist das Ergebnis. Smoken will jedoch gelernt sein. Mit ein paar kleinen Tipps wird jeder zum Smokeprofi mit dem Gasgrill.

Tipps zum perfekten Smoken

– Vor dem Auflegen auf den Gasgrill sollte das Grillgut unbedingt mindestens eine Nacht vorher mit Salz eingerieben werden. Das sorgt dafür, dass während des Smokens die Feuchtigkeit im Fleisch bleibt.

– Das gesalzene Fleisch vor dem Smoken unbedingt zwei Stunden vorher aus dem Kühlschrank nehmen. Das hat den Zweck, dass die Innentemperatur des Fleisches näher an der späteren gewünschten Temperatur liegt. So wird es schonender und punktgenauer gegart.

– Um den perfekten Geschmack und optimalen Geruch zu bekommen, sollte das richtige Holz zum Smoken benutzt werden. Welches Holz passt am besten zu welcher Sorte Fleisch, was passt zu Fisch? Holz von der Kirsche und dem Apfel passt zum Beispiel gut zu Geflügel und Schweinefleisch, Eichenholz passt sehr gut zu Rindfleisch.

– Auch wenn es dazu verleitet: Nicht zu viel Rauch erzeugen. Der Rauch soll den Geschmack und Geruch nur unterstützen, denn das Fleisch sollte hinterher noch nach Fleisch schmecken.

– Der Gasgrill Test sagt: Den Grill während des Smokens nicht zu lange in Ruhe lassen. Immer mal wieder zwischendurch den Deckel öffnen und dann gleich alles erledigen, was erledigt werden muss: Fleisch abtupfen, Holz nachlegen, Wasser nachfüllen…).

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